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Stummis EHEMALIGES Modellbahnforum

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Gleissperrsignale
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| Rueckmeldung ueber S88 / S88N :: Softdrive-Sinus .. und das AUX4-Problem |
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Michael.E Gast
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Verfasst am: 02 Nov 2007 17:59 Titel: Gleissperrsignale |
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Hallo,
ich möchte mir ein paar Gleissperrsignale zulegen. Nun stehe ich vor der Entscheidung, Mast- oder Zwergausführung
Nach welchen Kriterien wird beim großen Vorbild entschieden? |
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Dominik B EuroCity (EC)

Anmeldungsdatum: 19.10.2007 Beiträge: 1094 Wohnort: Würzburg

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Verfasst am: 02 Nov 2007 23:43 Titel: |
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Hi,
also normalerweise werde so gut wie immer niedrige GSS verwendet. Im Bahnhofsvorbereich sowieso. Wenn da noch überall solche hohe Teile rumstehen, blickt man ja gar nicht mehr durch. Hohe GSS werden eigentlich da verwendet, wo der Lokführer eine schlechte Sicht zum Boden hat, weil da vielleicht hohe Büsche sind oder wo das Sperrsignal übersehen werden könnte (die GSS sind doch nicht mit Indusi Magneten versehen, gell?).
Ciao
Dominik _________________ Lokschuppen Dominik |
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DRGW Gast
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Verfasst am: 02 Nov 2007 23:57 Titel: |
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Hallöchen,
zumeist sind Zwerge aufgestellt. Wenn aber ein Zwerg für den Lokführer nicht erkennbar ist (Bebauung, Entfernung etc.), werden hohe Signale aufgestellt. Dominik hat da völlig recht. Ein GSS hat auch keinen PZB (Indusi) Magneten. Ausnahme, es sitzt mit am Mast eines Hauptsignales. Bei HP0 und SH1 ist der Magnet scharf und erfordert vom Lokführer die Bedienung der Freitaste um das Signal zu passieren. |
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Volker_MZ Metropolitan (MET)

Anmeldungsdatum: 22.11.2006 Beiträge: 2684 Wohnort: Rhein-Main (wörtlich)

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Verfasst am: 03 Nov 2007 0:13 Titel: |
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Form- oder Lichtsperrsignale? Bei Formspersignalen ist die hohe Bauform die Regel, und die niedrige wird nur dort verwendet, wo die hohe aus Profilgründen keinen Platz findet.
Gruß, Volker |
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jimknopf InterRegio (IR)
Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Rheinland

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Verfasst am: 03 Nov 2007 2:44 Titel: Richtige Antwort zur Frage |
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| Dominik B hat folgendes geschrieben: | | also normalerweise werde so gut wie immer niedrige GSS verwendet. Im Bahnhofsvorbereich sowieso. Wenn da noch überall solche hohe Teile rumstehen, blickt man ja gar nicht mehr durch. Hohe GSS werden eigentlich da verwendet, wo der Lokführer eine schlechte Sicht zum Boden hat, weil da vielleicht hohe Büsche sind oder wo das Sperrsignal übersehen werden könnte |
| DRGW hat folgendes geschrieben: | Hallöchen,
zumeist sind Zwerge aufgestellt. Wenn aber ein Zwerg für den Lokführer nicht erkennbar ist (Bebauung, Entfernung etc.), werden hohe Signale aufgestellt. Dominik hat da völlig recht. Ein GSS hat auch keinen PZB (Indusi) Magneten. Ausnahme, es sitzt mit am Mast eines Hauptsignales. Bei HP0 und SH1 ist der Magnet scharf und erfordert vom Lokführer die Bedienung der Freitaste um das Signal zu passieren. |
(Fast ) Absoluter Unsinn { }.
Als diese Signale aufgestellt wurden, gab es keine Urwälder an den Gleisen. Heute sieht das zwar leider trauriger aus, aber dafür wird kein Signal umgetopft. Außerdem besitzen Lichtsignale Optiken, die das Licht gebündelt abstrahlen. Das sieht man prächtig, auch durch einzelne Äste.
Wer mit der Taste FREI an einem wirksamen 2000 Hz-Magneten vorbeikommen will, muß zaubern können. Alle anderen erhalten eine Zwangsbremsung, aus der sie sich mit der Taste FREI (wie der Name schon sagt) befreien können.
Zum Durchblick: Bahnhöfe mit Wäldern aus Formsignalen werden bejubelt. Die plumpen, massigen Dinger sind ja auch so was von durchsichtig, oder? Und da beschwert sich seltsamerweise keiner über "rumstehende hohe Teile"..... aber wer selbst noch nie auf einer Lok saß und das für sich geltende Formsignal zwischen Oberleitungsmasten suchen gehen mußte...
Ich ärgere mich jedesmal, wenn ich diese Sch***dinger vor mir habe. Die schlankeren und grazileren Lichtsignale sind mir hundertmal lieber, weil sie wesentlich besser erkennbar sind.
@ Michael.E
Hier nun die richtige Erklärung, gültig für den Bereich der Ex-DB (=Betriebsdienst West):
(den Betriebsdienst Ost kenne ich nicht; hier gelten möglicherweise andere Regeln)
Formsperrsignale sind im Grundsatz hochstehend. Niedrige Ausführungen gibt es allgemein nur an Gleissperren; aber in besonderen Fällen auch bei engen Platzverhältnissen.
(das war bisher die einzige richtige Aussage)
Erteilt das Signal nur die Zustimmung des Fahrdienstleiters (Fdl) oder Weichenwärters (Ww) zur Fahrt (=der Fahrweg ist gebildet), steht es alleine. Der Auftrag zur Fahrt (=das tatsächliche Losfahren) muß vom Rangierleiter (Rl) noch zusätzlich erteilt werden. Der Triebfahrzeugführer (Tf) darf erst danach losfahren.
Erteilt das Signal Zustimmung und Auftrag gleichzeitig, ist am Mast ein auf der Spitze stehendes weißes Quadrat mit schwarzem Rand angebracht. Wenn ein solches Formsperrsignal Sh1 anzeigt, darf der Tf sofort losfahren.
Hinweis: diese Zusatztafel ist mittlerweile abgeschafft, die Regelung aufgehoben. Sie galt aber bis Mitte der 90er Jahre.
Lichtsperrsignale sind niedrigstehend, wenn sie allgemein als Schutzsignale dienen. Sie schützen den folgenden Gleisabschnitt vor Rangierfahrten. Das ist zwar "nur" ein Lichtschutz, weil keine Indusi-Magnete vorhanden sind. Allerdings darf ein Tf selbstverständlich nicht pennen und dösen, sondern er muß die Augen aufmachen und sehen, wo er hinfahren darf und wo nicht. Dafür wird er bezahlt.
Niedrigstehende Lichtsperrsignale erteilen immer nur die Zustimmung zur Fahrt; der Auftrag muß zusätzlich vom Rl kommen.
Ausnahmen sind, wie überall, natürlich auch hier möglich; z.B. aus bestimmten örtlich bedingten Gründen.
Jetzt der besondere Fall:
Hochstehende Lichtsperrsignale gehören zu einer Gruppenausfahrt. Das heißt: es gibt für mehrere Gleise nur ein einziges Hauptsignal als Ausfahrsignal. Damit eindeutig ist, für welches Gleis genau die Ausfahrt gelten soll (es wäre sehr schlecht, wenn alle Züge auf einmal losfahren und sich an der Weiche treffen würden), zeigt das betreffende Sperrsignal Sh1. Nur der Zug, der in diesem Gleis steht, darf fahren. Er erhält also zur Ausfahrt die Signale Sh1 am Sperrsignal und Hp2 am Gruppenausfahrsignal.
Natürlich liegen an hochstehenden Sperrsignalen Indusi-Magnete, und zwar 2000 Hz-Magnete. Bei Sh0 sind sie wirksam. Falls ein Tf sich irrt und trotz Halt losfährt, wird das Schlimmste verhindert.
Wenn an einem hochstehenden Lichtsperrsignal die Zustimmung für eine Rangierabteilung (Rabt) erteilt wird, zeigt es Sh1 und der Magnet ist unwirksam. Das Gruppenausfahrsignal bleibt auf Hp0 und sein Magnet wirksam, hier muß zur Vorbeifahrt die Taste BEFEHL eingelegt werden. Der Rl muß den Auftrag zur Fahrt zusätzlich erteilen.
Wenn ein hochstehendes Lichtsperrsignal für eine Ausfahrt gestellt wird, erteilt es Zustimmung und Auftrag gleichzeitig. Der Tf darf sofort losfahren.
Anders herum betrachtet: an einer Gruppenausfahrt MÜSSEN IMMER hochstehende Lichtsperrsignale verwendet werden, damit sie als Gruppenausfahrt erkennbar ist. Niedrigstehende sind dann verboten!
Zum Schluß das Beweisbild:
Nordausfahrt Koblenz-Lützel
Dort stehen 6 hochstehende Lichtsperrsignale. Zwei Gleise neben der 151er erkennt man zwischen Bohlenüberweg und Signalmast den zum Sperrsignal gehörenden Indusi-Magneten.
Nachtrag:
Das alles NICHT verwechseln mit Zugdeckungssignalen in großen Personenbahnhöfen!
Dazu werden die Gehäuse von ganz normalen Lichtsperrsignalen verwendet, aber in der Regel an den Bahnsteigdächern oder Masten mit Auslegern befestigt.
Diese Zugdeckungssignale unterteilen ein Bahnsteiggleis in mehrere Abschnitte. Dadurch können 2 oder noch mehr Züge nacheinander in dieses Gleis einfahren. Der erste Zug fährt ganz durch bis zum Ausfahrsignal, die nächsten Züge halten dann vor einem Zugdeckungssignal.
Die Signale zeigen Sh0 mit zwei roten Lichtern, wenn sie den folgenden Teilabschnitt sperren. Der 2000 Hz-Magnet ist wirksam.
Sie besitzen aber nur 1 weißes Licht! Das ist ein Kennlicht und bedeutet: "Signal zeitweise betrieblich abgeschaltet". Der Tf kann also dann (aber auch NUR dann!) so tun, als ob das Signal gar nicht vorhanden wäre und daran vorbeifahren; es ist für seinen Fahrweg nicht relevant.
Zu finden z.B. in Köln Hbf.
edit: Flüchtigkeitsfehler ausgebügelt _________________ ************************
Viele Grüße, Reiner
Zuletzt bearbeitet von jimknopf am 05 Nov 2007 4:01, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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Dominik B EuroCity (EC)

Anmeldungsdatum: 19.10.2007 Beiträge: 1094 Wohnort: Würzburg

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Verfasst am: 03 Nov 2007 10:00 Titel: |
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Wow, ups, ich da habe ich mir wohl geirrt
Also heißt das, dass ein hohes GSS NIE einfach nur ein Sperrsignal ist, sondern immer dieses Signal, das gleichzeitige Ausfahrten verhindert? _________________ Lokschuppen Dominik |
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jimknopf InterRegio (IR)
Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Rheinland

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Verfasst am: 03 Nov 2007 12:25 Titel: |
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Hallo, Dominik!
Im Prinzip richtig erkannt.
Ein hochstehendes Lichtsperrsignal ist durchaus ein normales Gleissperrsignal, weil es Rangierfahrten mit Sh0 und Sh1 regeln kann. Darin unterscheidet es sich in seiner Funktion nicht von niedrigstehenden Sperrsignalen.
Es besitzt aber zusätzlich die besondere Funktion einer Gruppenausfahrt, in Verbindung mit dem Gruppenausfahrsignal (das ist ein Hauptsignal).
Und darin liegt der Unterschied zwischen Niedrig und Hoch. Hoch aufgestellte Signale sagen dem Tf:
"Du stehst an einer Gruppenausfahrt.
Wenn du eine Rangierfahrt bist, darfst du wie gewohnt fahren.
ABER wenn du eine Zugfahrt bist und auf die Strecke fahren willst, darfst du nicht nur auf das Hauptsignal achten, sondern mußt unbedingt auch das Sperrsignal deines Gleises beachten!".
Hochstehende Lichtsperrsignale verhindern durch ihre signaltechnische Koppelung mit dem Gruppenausfahrsignal wirklich gleichzeitige Ausfahrten, wie Du richtig geschrieben hast.
Und genau diese zusätzliche Funktion wird durch die hohe Aufstellung deutlich gemacht.
Das alles hat aber nichts mit besserer Sichtbarkeit wegen Büschen im Gleis zu tun. Auf dieses "Argument" bezog sich meine Kritik. _________________ ************************
Viele Grüße, Reiner |
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Muenchner Kindl Moderator

Anmeldungsdatum: 26.04.2005 Beiträge: 17944 Wohnort: Gilching im 5-Seen-Land

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Verfasst am: 03 Nov 2007 13:18 Titel: |
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Hallo Reiner,
vielen tausend Dank fuer Deine Erleuterungen, vor allem das Thema Gruppenausfahrtsignal duerfte fuer den Modellbahner interessant werden... spart man sich doch einige Signale (hochstehende Lichtsperrsignale sind sicher kostenguenstiger) _________________ **Maerklin C-Gleis / Tams MasterControl / DCC, RailCom, m3 / ModellSTW**
Meine Homepage
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Michael.E Gast
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Verfasst am: 03 Nov 2007 13:40 Titel: |
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Hallo,
ich war der Meinung das es sich dabei nur um eine Nebensächlichkeit handelt . Aber das da ein tieferer Sinn hintersteckt, hätte ich so nicht gedacht.
Danke für die kompetenten Antworten  |
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DRGW Gast
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Verfasst am: 04 Nov 2007 0:29 Titel: |
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Hallo Reiner,
absoluter Unsinn? Mit der Gruppenausfahrt hast du wohl recht, aber auch die Sichtbarkeit ist ein Faktum. Siehe Bahnhof Detmold. Mich würde mal interessieren wie du bei Sh1 am Hp0 vorbeikommst wenn beide Signale am Mast sind. |
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jimknopf InterRegio (IR)
Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Rheinland

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Verfasst am: 04 Nov 2007 16:15 Titel: |
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| DRGW hat folgendes geschrieben: | Hallo Reiner,
absoluter Unsinn? Mit der Gruppenausfahrt hast du wohl recht, aber auch die Sichtbarkeit ist ein Faktum. Siehe Bahnhof Detmold. |
Ausnahmen von der Regel gibt es natürlich überall. Auch ich komme regelmäßig in einen Bahnhof, in dem ein Lichtsperrsignal auf eine "Stelze" gesetzt wurde, damit man es an der Laderampe sehen kann.
In den beiden von mir zitierten Textstücken ging das in dem sonstigen Wirrwarr wohl irgendwie ein bißchen unter . Dafür entschuldige ich mich.
| DRGW hat folgendes geschrieben: | | Mich würde mal interessieren wie du bei Sh1 am Hp0 vorbeikommst wenn beide Signale am Mast sind. |
Ganz einfach: mit der zusätzlichen mündlichen Zustimmung des Fdl ("darf am Hp0 vorbeifahren") und der eingelegten Taste BEFEHL. Die Taste FREI löst nur eine erfolgte Zwangsbremsung auf, hat aber keine Wirkung am 2000 Hz-Magnet.
Noch etwas Allgemeines zu Signalen und Betriebsdienst:
In den Jahren seit der Wiedervereinigung und der Zusammenführung von ex-DB und ex-DR wurden die Vorschriften (Fahrdienstvorschrift, Signalbuch und andere) unzählige Male verändert.
Es ist selbst für Eisenbahner schwierig, darin den Durchblick zu behalten.
Zwei Beispiele:
-- Mitte der 90er wurde das Signal "Hp00" abgeschafft und als "Hp0" betrachtet. Gleichzeitig galten Hauptsignale auch für Rangierfahrten; das war bei der DB jahrzehntelang nicht der Fall. Diese Regel wurde von der DR übernommen.
Seitdem muß der Fdl die oben genannte mündliche Zustimmung erteilen, wenn eine Rabt am Hp0 vorbeifahren will.
-- mit Bekanntgabe 18 zum Signalbuch gibt es seit 10.12.2006 kein Lichtsignal "Sh0" mehr (!). Die Signale heißen seitdem offiziell auch "Hp0".
In den Stellbezirken von Elektronischen Stellwerken (ESTW) werden die Lichtsperrsignale nur noch mit einer (1) roten Lampe aufgestellt:
Einsiedlerhof, bei Kaiserslautern (Ausschnitt)
Wenn ich hier bestimmte Dinge erkläre, dann beschränke ich mich der Übersichtlichkeit halber auf den sogenannten "Normalfall". Das ist bei der Bahn mit ihren zahlreichen Ausnahmen und Sonderregelungen halt nicht so einfach, irgend etwas vergißt man immer. Das ist aber kein böser Wille von mir.
Wer sich selbst in die Vorschriften einlesen möchte, der möge sich auf dieser Seite umsehen.
Dort können die wichtigsten Vorschriften als pdf downgeloadet werden.
Fahrdienstvorschrift: "Züge fahren und Rangieren" / Ril 408
Signalbuch: "Signalbuch DV/DS" / DS 301 ex-DB, DV 301 ex-DR
Aber Vorsicht: bitte viel Zeit und Geduld mitbringen! Der "Eisenbahner im Betrieb" (EiB) ist nicht ohne Grund ein Beruf mit 3 Jahren Lehrzeit.
Viel Spaß beim Schmökern  _________________ ************************
Viele Grüße, Reiner |
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Arno InterRegioExpress (IRE)
Anmeldungsdatum: 19.02.2007 Beiträge: 379

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Verfasst am: 04 Nov 2007 18:58 Titel: Etwas weg vom eigentlichen Thema |
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Hallo Gemeinde,
seit kurzem haben wir ein neues Mitglied, das mir schon einige Male durch seine "Vorbild-Insider-Kenntnisse" und fundierten Beiträge positiv aufgefallen ist. Ich meine "jimknopf". Ich finde es gut, wenn wir Leute mit fachlich fundierten Vorbildkenntnissen im Forum haben!
Bitte - weiter so - Reiner.
Viele Grüße
Wilhelm _________________ HO-"Diorama" mit langer 2-gleisiger Paradestrecke (eingeschottert) und 15-gleisigem Schattenbahnhof. Märklin K-Gleise aber mit Gleichstrom! (analog). Hauptsächlich: Umbau und Supern von HO Triebfahrzeugmodellen |
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Michael.E Gast
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Verfasst am: 04 Nov 2007 20:42 Titel: |
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Hallo
Auch mein Dank an Reiner. Aber er gibt uns immer so viel Aufgaben auf.
| jimknopf hat folgendes geschrieben: |
Wer sich selbst in die Vorschriften einlesen möchte, der möge sich auf dieser Seite umsehen.
Dort können die wichtigsten Vorschriften als pdf downgeloadet werden.
Fahrdienstvorschrift: "Züge fahren und Rangieren" / Ril 408
Signalbuch: "Signalbuch DV/DS" / DS 301 ex-DB, DV 301 ex-DR
Aber Vorsicht: bitte viel Zeit und Geduld mitbringen! Der "Eisenbahner im Betrieb" (EiB) ist nicht ohne Grund ein Beruf mit 3 Jahren Lehrzeit.
Viel Spaß beim Schmökern  |
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DRGW Gast
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Verfasst am: 04 Nov 2007 20:55 Titel: |
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Hallo Reiner,
auch ein Willkommen von mir. Ich hatte mich wohl mit der Bezeichnung der Befehlstaste vertan, Entschuldigung dafür, die Aufklärung hätte aber schon eher kommen können. Einem ehemaligen Triebfahrzeugführer kann das schon mal passieren. Mit dem Betrieb hat man es hier im Forum nicht so 100% genau, das hat man mir schon mehrmals klargemacht, letzendlich ist das hier Modellbahn und nur wenige hier wollen wirklich den Betrieb nachstellen. Schade eigentlich, aber die meisten hier wollen eben nur spielen. Trotzdem freut es mich hier einen Modellbetriebsbahner begrüssen zu können.  |
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Muenchner Kindl Moderator

Anmeldungsdatum: 26.04.2005 Beiträge: 17944 Wohnort: Gilching im 5-Seen-Land

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Verfasst am: 04 Nov 2007 21:03 Titel: |
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Hallo Dirk,
| Zitat: | | Einem ehemaligen Triebfahrzeugführer kann das schon mal passieren. |
Bist Du nicht mehr im Dienst?
| Zitat: | | Mit dem Betrieb hat man es hier im Forum nicht so 100% genau, das hat man mir schon mehrmals klargemacht, letzendlich ist das hier Modellbahn und nur wenige hier wollen wirklich den Betrieb nachstellen. |
Ich glaube (bin mir sicher), wollen taeten die meisten schon, es scheitert aber sicher beim "Koennen", bzw. beim Anpassen der Beduerfnisse an die Gegebenheiten.
In einem 08/15-Hobbyraum ist halt kein nachgestellter Betrieb mit einem ICE moeglich, wenn ich aber einen ICE haben will... muss ich auf den nachgestellten Betrieb verzichten
| Zitat: | | Schade eigentlich, aber die meisten hier wollen eben nur spielen. |
Das machst Du auch, wenn Du den echten Betrieb nachstellst... ausser Du arbeitest beim MiWuLa
| Zitat: | | Trotzdem freut es mich hier einen Modellbetriebsbahner begrüssen zu können |
Dem schliesse ich mich uneingeschraenkt an und ich bin am ueberlegen, wie ich diesem Thread einen wuerdigen Platz zuweisen kann. Anpinnen oder gleich in die Grundlagen-Abteilung... was meint Ihr? _________________ **Maerklin C-Gleis / Tams MasterControl / DCC, RailCom, m3 / ModellSTW**
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Michael.E Gast
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Verfasst am: 04 Nov 2007 23:18 Titel: |
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Hallo Dirk,
ich hab Dich ganz vergessen. Auch dir vielen Dank
Dein Beitrag hat mich schon etwas nachdenklich gestimmt. Ja, ich gehöre zu den Leuten die "nur spielen". Ich spiele und möchte Spaß haben. Spaß deswegen, weil ich in meiner knappen Freizeit ganz einfach nur entspannen möchte.
Allerdings versuche ich auch Abläufe und Gegebenheiten nachzustellen. Aber für mich auch nur in gewissen Grenzen. Zum einen wegen des Platzes, zum anderen ganz einfach aus finanziellen Gründen. Ich lese gerne eure Beiträge, und ziehe auch eine ganze Menge raus.......
Doch, Entschuldige, irgendwo muss ich Kompromisse machen. Schließlich soll meine Phantasie auch nicht zu kurz kommen.
Wenn ich am Beispiel einer Modellanlage ( was irgendwo auch ein Phantasieprodukt ist) ein Gleisperrsingnal als Zwerg einsetzte und es für mich das Gesamtbild stört, kommt ein Mast hin.
Viele sind auf euer Fachwissen angewiesen. Ich freue mich, wenn ich auf eine noch so blöde Fragen eine kompetente Antwort aus der Praxis erhalte.  |
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DRGW Gast
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Verfasst am: 04 Nov 2007 23:53 Titel: |
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Hallo,
ich hab mich wohl ein wenig dusselig ausgedrückt. Spielen war nicht negativ gemeint und ist mit Sicherheit ein wesentlicher Aspekt im Umgang mit der Modellbahn. Für mich liegt die Priorität einer Modellbahn bei den Betriebsabläufen, das ist aber sicherlich bei jedem anders. Entschuldigung dafür.
@Münchner Kindl
Nein, ich bin nicht mehr im Dienst und hab den Job gewechselt, da die Arbeitszeiten mit der häuslichen Situation nicht mehr zu verbinden waren. Du weisst ja....
Betrieb nach Vorbild kann man auf jeder kleinen Modellbahn machen, man muss eben das Thema anpassen.
Spielen kann man man auf unterschiedliche Art: Einfach nur die Züge rollen lassen -> Spielbahn oder das Vorbild nachempfinden -> Modellbahn. Auch hier ist die Spielbahn nicht negativ gemeint. Einfach so wie jeder mag.  |
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jimknopf InterRegio (IR)
Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Rheinland

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Verfasst am: 05 Nov 2007 3:52 Titel: |
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Hallo zusammen,
vielen Dank für die netten Grüße @ alle.
Ich komme ja im Grunde genommen auch aus der "Spielzeug-Ecke". Nachdem sich der erste Beruf (Fernsehfritze) als brotlose Kunst erwies, mußte ich umsatteln. Ein Zufall brachte mich zu einer Zeitungsmeldung ("... sind noch Plätze frei."). Na ja, mehr als Nein sagen könn'se nich - Pustekuchen, 6 Wochen später ging die Ausbildung los. Das war 1997.
Nach einiger Zeit Güterverkehr bei DB Cargo kam 2002 "MORA C". Dieser radikale Kahlschlag unter dem Deckmäntelchen "Marktorientiertes Angebot Cargo" brach Dutzenden kleinerer Bahnhöfe das Genick. Es war nur ein Vorwand für Rationalisierung mit eisernem Besen .
Ich mußte wieder umsatteln und fahre jetzt "privat" im Nahverkehr. Das sind zwar keine aufregenden 600 m-Züge mehr, aber dafür geregelte Schichten im Wechsel von Früh und Spät - und KEINE Nacht! Wie schööööön....
Die Märklin von damals steht heute noch bei mir; das wird auch so bleiben. Und der Modellbetriebsbahner gefällt mir besonders gut .
Insofern kenne ich mich durchaus ein bißchen bei der ganz großen Gartenbahn in 1:1 aus . Darunter litt allerdings meine Beschäftigung mit den kleineren Spuren, die lag jahrelang brach. In dieser Beziehung habt Ihr die größere Erfahrung.
Allerdings fragen immer öfter Modellbahner nach den Betriebsregeln des Vorbildes, um die Abläufe des Originals kennenzulernen. Wenn ich dazu etwas beisteuern kann, tue ich das gerne.
Darum geht es ja auch hier; die Eingangsfrage heißt ja:
| Zitat: | | Nach welchen Kriterien wird beim großen Vorbild entschieden? |
Diese Frage ist eindeutig, und deshalb habe ich versucht, die Regeln des Vorbildes zu erklären.
Auf der verlinkten DB-Seite findet Ihr die originalen, gültigen DB-Dienstvorschriften. Sie sind harte Brocken, das ist mir klar; wer es sich zutraut, kann aber viele Anregungen daraus ziehen.
Natürlich kann man das nicht hundertprozentig nachbauen! Ein Modell lebt stets von Kompromissen. Das ist aber auch nicht so wichtig.
Entscheidender ist, daß der Modellbauer bestimmte Dinge nachvollziehen kann, weil er die dahinterstehenden Regeln des Vorbildes kennt. Dann ist die Umsetzung ins Modell viel leichter, auch und gerade die notwendige Vereinfachung, und das Ergebnis stimmiger.
Spielen kann man dann trotzdem noch. Sage mir keiner etwas gegen Spielen! Es ist eine der schönsten Formen von Zeitvertreib, die es gibt. Und dafür ist die Modellbahn, Nietenzählerei hin oder her, letztendlich da.
Viel Spaß! _________________ ************************
Viele Grüße, Reiner |
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wolfgang58 ICE-Sprinter

Anmeldungsdatum: 07.11.2005 Beiträge: 6705 Wohnort: Südhang Rhein-Main Jg. 1948

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Verfasst am: 05 Nov 2007 13:32 Titel: |
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Hallo Dirk und Rainer,
vielen Dank für Eure umfangreichen Statements und Tipps.
Das ist das Schöne hier im Forum, jeder kann auch aus seinem Berufsgebiet eine Menge beitragen und damit anderen Usern helfen, ihr Hobby sach- und bedarfsgerecht auszuüben.
Wie heißt es beim
Pinguin-Betriebssystem:
"Have a lot of fun" _________________ Viele Grüße Wolfgang
Mä seit 1958,Ep.III. SX/DCC, Betriebsbahner auf Testanlagen mit 2+3 Leiter, mfx u. sinusfreie Zone |
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DRGW Gast
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Verfasst am: 06 Nov 2007 0:54 Titel: |
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Hallo Reiner,
da gibts ja viele Parallelen zwischen uns. Ich hab auch Radio- und Fernsehfritze gelernt und habe meine Beruflichen Erfahrungen quer durch Deutschland gesammelt. erst spät hab ich dann den Beruf des Triebwagenführers erlernt. Ich war auch "privat" unterwegs zwischen Münster, Altenbeken, Bremen und Wilhelmshaven. Leider liessen sich die Arbeitszeiten nicht mehr mit meiner Familie vereinbaren und so hab ich dieses Jahr zur "Konkurrenz" gewechselt. LKW Trailer sind jetzt mein Geschäft und dort bin ich als Logistikfachkraft für den Warenfluss und Wareneingangskontrolle zuständig. Naja, man muss halt flexibel sein. Allerdings dürfte das in meinem Alter auch der letzte Berufswechsel sein.  |
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216 InterRegioExpress (IRE)

Anmeldungsdatum: 22.11.2007 Beiträge: 467 Wohnort: Westerburg

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Verfasst am: 23 Nov 2007 0:57 Titel: |
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Hallo Reiner, bei einer Gruppenausfahrt gibt es aber auch Fälle wo niedrige Sperrsignale verwendet werden (Beispiel Limburg Gbf in beiden Richtungen).
Gruß Martin |
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jimknopf InterRegio (IR)
Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Rheinland

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Verfasst am: 24 Nov 2007 16:31 Titel: |
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Hallo, Martin!
Ausnahmen gibt es bei der Bahn die Hülle und die Fülle. Welche Gründe gibt es denn in Limburg dafür? Nachträglich eingerichtete Gruppenausfahrt (Signalumbau zu teuer)? Oder Platzverhältnisse? _________________ ************************
Viele Grüße, Reiner |
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216 InterRegioExpress (IRE)

Anmeldungsdatum: 22.11.2007 Beiträge: 467 Wohnort: Westerburg

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Verfasst am: 24 Nov 2007 16:53 Titel: |
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| jimknopf hat folgendes geschrieben: | Hallo, Martin!
Ausnahmen gibt es bei der Bahn die Hülle und die Fülle. Welche Gründe gibt es denn in Limburg dafür? Nachträglich eingerichtete Gruppenausfahrt (Signalumbau zu teuer)? Oder Platzverhältnisse? |
Hallo Reiner, wieso in Limburg die "Zwerge" stehen weis ich auch nicht. Diese wurden wohl installiert als 1972 das Dr Stellwerk "Lf" in Betrieb genommen wurde.
Auf dem Bild sind die Sperrsignale in Richtung Osten (Giessen) zu sehen. Im Hintergrund fast in Mitte des Bildes steht das Hauptsignal. Von den Platzverhältnissen hätten mit Sicherheit auch hochstehende Sperrsignale gepasst.
Gruß Martin |
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jimknopf InterRegio (IR)
Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 154 Wohnort: Rheinland

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Verfasst am: 24 Nov 2007 17:43 Titel: |
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Hallo, Martin!
Interessant. Wurde vielleicht irgendwann eine Gleisgruppe nachträglich zur Ausfahrgruppe "umgestrickt"? Sagt die ÖRili etwas dazu?
Von der Rheinschiene kenne ich Gruppenausfahrten nur mit hochstehenden Ls; das wurde uns von den Ausbildern auch mit Nachdruck erklärt. _________________ ************************
Viele Grüße, Reiner |
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216 InterRegioExpress (IRE)

Anmeldungsdatum: 22.11.2007 Beiträge: 467 Wohnort: Westerburg

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Verfasst am: 24 Nov 2007 19:03 Titel: |
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| jimknopf hat folgendes geschrieben: | Hallo, Martin!
Interessant. Wurde vielleicht irgendwann eine Gleisgruppe nachträglich zur Ausfahrgruppe "umgestrickt"? Sagt die ÖRili etwas dazu?
Von der Rheinschiene kenne ich Gruppenausfahrten nur mit hochstehenden Ls; das wurde uns von den Ausbildern auch mit Nachdruck erklärt. |
Nein, der Güterbahnhof war schon immer so und es wurde in den letzten Jahren (ausser Elektrifizierung 1986) nichts um- sondern nur abgebaut. Die ÖRili sagt eigendlich nichts besonderes zu der Situation. Ich kenne sonst auch keinen anderen Bahnhof (nicht bewusst) der Grupenausfahrt mit niedrigen "Zwergen" hat.
Gruß Martin |
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